Links am Samstag

Wir kennen Softpacks gerne als Behältnis für Nachfüllprodukte wie Seifen oder ähnliches – der gemeine Russe zeigt uns aber, man kann ALLES in Softpacks füllen – Russen würden Softpacks kaufen


 

Wenn Istanbul im Schnee versinkt – das ist einerseits total schön und kitschig, und andererseits großartig – ich meine wer macht hier noch eine Schneeballschlacht oder baut einen Schneemann?


 
Bei Wudat gibt es Office Notes You Wish Your Coworkers Were Clever Enough To Leave und jeder der in einem Büro arbeitet, wird das nachvollziehen können – JEDER !!

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Und wir bleiben direkt im Büro – 10 Tricks, um bei Meetings intelligent zu wirken.

Ich mag am liebsten: Frage “Wird sich das skalieren lassen?”, egal worum es geht


 

In diesem Sinne, ein wunderschönes Wochenende

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Good Morning Saigon

Ganz ehrlich, wie viele Gerichte braucht es auf der Karte eines Restaurants tatsächlich? Ich möchte kein Restaurant, wo ich mich durch halb Südeuropa essen kann und die frische der Zutaten eher fragwürdig ist. Kein Mensch hat so einen Warenumsatz…

Und deshalb mag ich Good Morning Saigon. Okay, es gibt noch ein paar andere sehr simple Gründe, aber einmal ist da eben die simple Karte. Nicht mehr als 15 Gerichte wenn ich mich recht erinnere – es gibt Suppe in diversen Variationen, belegtes Baguettes, Reismehlpfannkuchen (noch nie probiert) und Reispapierrollen. Bis auf die Pfannkuchen für euch getestet und für ausgesprochen gut befunden !! Es sollte mehr solcher Läden geben.

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Ich meine, schaut euch diese Suppe an – ist das nicht Glück in einer Schale? 
Das ist Pho – wie ich jetzt weiß die traditionelle vietnamesische Suppe. Die Einlagen variieren, aber die Grundsubstanzen bleiben die selben. Und auch das ist gut so.

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Wenn uns jemand diese Suppen auf den Tisch stellt, ist 10 Minuten Ruhe (oder soweit man Schlürfen als ruhig bezeichnen kann) – es ist unvorstellbar wie glücklich einen gutes Essen machen kann.

Es ist nett dort, die Einrichtung ist zauberhaft, es ist unkompliziert und preiswert. Und habe ich schon erwähnt das es sehr sehr glücklich macht? 

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Deshalb liebe Stuttgarter – geht dort hin und zwar zahlreich – hier der Link zur Stuttgarter FilialeAktuell sind sie noch vertreten in Heidelberg und Freiburg – drückt die Daumen, dass es auch bald in eurer Stadt eine Filiale gibt.

 

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Links am Samstag

Being thin didn’t make me happy – Interessanter Artikel über etwas, was wir eigentlich schon lange wissen.

„…Maybe a few of you will say I’m fat.
Maybe a few of you will say, you look happy and healthy.
I am both of those things…“

„…Happiness does not require thinness. Fatness does not presume sadness….“


Was muss der Klavier spielen wenn sie schläft – nettes Live-Bloggin bei einer Vorführung von 50 Shades of Grey. Vielleicht muss man mit diesem Ereignis genauso umgehen – nicht laut „häusliche Gewalt“ rufen – sondern sich gepflegt darüber lustig machen.

„…Christian fragt: „Wo bist du nur (mein ganzes Leben lang, Anmerkung der Redaktion) gewesen?“ Anastasia haucht: „Ich habe gewartet.“ Wenigstens lachen auch jetzt alle im Kinosaal….“


 Eigentlich ist es total niederträchtig einem mit so einem Video zu ködern – aber meine Güte – es funktioniert immer noch

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Links am Samstag

Marvin Clifford beschreibt den Judgement Day – wie es wirklich ist vor seinem Schöpfer zu stehen

Bunt statt braun – Pamela schreibt gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft an – schon ein paar Wochen alt, aber immer aktuell. 

Ein Artikel in der Zeit, wie wir und die Japaner über ganz unterschiedliche Dinge bei der Arbeit jammern – Ich habe ein Recht auf Arbeit am Wochenende

 Und weil es das coolste Video der letzten Zeit ist und ein hammer Song:

Mark Ronson ft Bruno Mars – Uptown Funk from Crille Forsberg on Vimeo.

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Cavos – Stuttgart

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Es gibt zwei Dinge die wir hervorragen können – essen und essen gehen. Wir können genauso gut Essen zubereiten, aber es gibt Tage, die enden mit einem gemeinschaftlichen „ich hab heute keine Lust zu kochen“ oder nur einem hingeworfenen Restaurant Namen.

Das Cavos ist eines unserer Feel-Good Restaurants – das hilft wenn der Tag im Büro eher zäh war, das hilft bei schlechtem Wetter und der allgemeinen Winter-Müdigkeit. Das funktioniert auch besonders gut bei tollen Stadt-Sommerabenden, wenn der Weißwein besonders kalt ist und die Stadt noch genug Hitze abstrahlt. 

Natürlich ist das Cavos gerade eines der In-Lokalitäten im Moment in Stuttgart, entsprechend wird man dort auch eher gesehen oder eben nicht. Was uns nicht davon abhält am liebsten Montags zu gehen, denn dann ist es dort besonders schön ruhig, die Kellner versuchen ein bisschen weniger cool zu sein als sonst und man kann sich seine Sitzecke noch aussuchen.

Wir sind auch die Art von Gästen, die eigentlich immer das selbe bestellen. So weit so langweilig. Aber auch soooo gut. 

Das ist einmal die Vorspeisen Platte für zwei – warm und kalt. Davon wird man ehrlich gesagt auch ziemlich satt. Und wer uns kennt, der weiß, dass es einiges Essen braucht um uns satt zu bekommen. Dazu Hauswein, je nach Wetter weiß oder rot, dazu Knoblauch-Pita Brot und der Abend ist perfekt.

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Wenn es noch ein bisschen perfekter werden soll, dann gibt es die Scampi-Pfanne und den Rote Beete Salat mit Schafskäse und Chilli dazu (siehe oben).

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Natürlich kann man Freitags und Samstag im Cavos auch toll feiern, sich gegenseitig bewundern und um ca 23 Uhr fliegen wild Servietten durch die Gegend, ein großer Spaß, keine Frage.

Aber da das Essen doch eigentlich immer im Mittelpunkt steht, geht es mir heute nur darum.

http://cavos-stuttgart.de/

Lasst es euch schmecken !!

 

 

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Tweets am Mittwoch

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Süßkartoffeln mit frischem Topping

Süßkartoffeln mit frischem Topping

Ich muss zugeben, ich bin lang um die Süßkartoffel herumgeschlichen. In meiner Vorstellung, war das einfach nur eine weitere mehlige Kartoffel, ein bisschen orange und fertig. Irgendwas, was Amerikaner anscheinend sehr gerne essen.

Letztes Jahr wurde bei Freunden gegrillt und die Süßkartoffeln kamen in Alufolie auf den Grill – was für eine Offenbarung.

Und das wird jetzt daheim im Backofen nachgemacht.

  • Süßkartoffel halbieren und großzügig mit Olivenöl einölen
  • salzen und pfeffern nach Geschmack
  • wieder zusammenklappen und in Alufolie einwickeln
  • bei 200 Grad und Umluft im Ofen für 40 Minuten in Ruhe lassen
  • währenddessen das Topping anrühren, das kann dann schön durchziehen
  • dafür haben wir diesmal verwendet: Creme Fraiche, Currypulver, Gurken, Paprika, Schafskäse (auch hier würzen nach belieben)
  • nach 40 Minuten vor dem Ofen rumhibbeln, die Kartoffeln befreien, auf den Teller und GROSSZÜGIG Topping darauf verteilen
  • Glücklich sein.

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Gone Girl (Das perfekte Opfer) – Gillian Flynn

Gone Girl - Gillian Flynn
Gone Girl – Gillian Flynn

Nichts auf der Welt ist so wandelbar wie die Liebe:
Lügen, Hass, sogar Mord, alles ist in ihr verschmolzen;
sie ist das unvermeidliche Aufblühen ihrer Gegensätze,
eine prächtige Rose, die schwach nach Blut duftet.

Tony Kushner, The Illusion

Dieses Zitat steht am Anfang des Buches und stimmt einen ein auf eine tiefgehende Liebesgeschichte, ein bisschen Drama zwischendurch, ein vielleicht auch zwei Todesfälle – am Schluss findet sich alles in einem Happy End wieder.

Tatsächlich bleibt am Schluss des Buches eigentlich nur ein Gefühl – tiefe Beklemmung.

Gone Girl handelt von Nick und Amy. Nick ist ein normaler Großstädter in seinen Dreißigern, der seine Zeit damit verbringt ein hipper Journalist zu sein und auf Journalisten-Parties rumzuhängen. Amy ist eine Tochter aus reichem Haus, die von ihrem Treuhand-Fond lebt. Der Reichtum der Eltern ist auf einer Kinder-Buchreihe begründet, in der sie das Leben der eigenen Tochter in Perfektion beschreiben: Amazing Amy.

Nick und Amy lernen sich kennen, kommen zusammen, heiraten, ziehen aufs Land. So normal, so unheimlich.

Eines Tages verschwindet Amy und als Leser mit wenig Vorab-Informationen (und das trifft auf mich eigentlich immer zu) – meint man nun einen soliden Krimi zu lesen. Dass das nicht der Fall ist, stellt sich schon auf den nächsten Seiten heraus.

Normalerweise müssen mir Charaktere in Büchern sympathisch sein, selbst ihre fragwürdigen Aktionen für mich irgendeinen Sinn ergeben. Nichts davon trifft auf Amy und Nick zu.

Dieses Buch fesselt einen alleine durch die Tatsache, dass die Autorin es schafft die Situation ständig zu hinterfragen. Wer ist denn nun eigentlich der Böse und wer das Opfer. Zu welchem Zeitpunkt hat sich dieser Weg entschieden und sind wir selber die Menschen für die wir uns halten?

Fazit: Unbedingte Leseempfehlung – fünf Cupcakes (oder welche Bewertungskategorie ich mir auch immer einfallen lasse).

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