Cavos – Stuttgart

IMG_0165

Es gibt zwei Dinge die wir hervorragen können – essen und essen gehen. Wir können genauso gut Essen zubereiten, aber es gibt Tage, die enden mit einem gemeinschaftlichen „ich hab heute keine Lust zu kochen“ oder nur einem hingeworfenen Restaurant Namen.

Das Cavos ist eines unserer Feel-Good Restaurants – das hilft wenn der Tag im Büro eher zäh war, das hilft bei schlechtem Wetter und der allgemeinen Winter-Müdigkeit. Das funktioniert auch besonders gut bei tollen Stadt-Sommerabenden, wenn der Weißwein besonders kalt ist und die Stadt noch genug Hitze abstrahlt. 

Natürlich ist das Cavos gerade eines der In-Lokalitäten im Moment in Stuttgart, entsprechend wird man dort auch eher gesehen oder eben nicht. Was uns nicht davon abhält am liebsten Montags zu gehen, denn dann ist es dort besonders schön ruhig, die Kellner versuchen ein bisschen weniger cool zu sein als sonst und man kann sich seine Sitzecke noch aussuchen.

Wir sind auch die Art von Gästen, die eigentlich immer das selbe bestellen. So weit so langweilig. Aber auch soooo gut. 

Das ist einmal die Vorspeisen Platte für zwei – warm und kalt. Davon wird man ehrlich gesagt auch ziemlich satt. Und wer uns kennt, der weiß, dass es einiges Essen braucht um uns satt zu bekommen. Dazu Hauswein, je nach Wetter weiß oder rot, dazu Knoblauch-Pita Brot und der Abend ist perfekt.

IMG_8851IMG_8850

 

 

 

 

Wenn es noch ein bisschen perfekter werden soll, dann gibt es die Scampi-Pfanne und den Rote Beete Salat mit Schafskäse und Chilli dazu (siehe oben).

IMG_8853

 

Natürlich kann man Freitags und Samstag im Cavos auch toll feiern, sich gegenseitig bewundern und um ca 23 Uhr fliegen wild Servietten durch die Gegend, ein großer Spaß, keine Frage.

Aber da das Essen doch eigentlich immer im Mittelpunkt steht, geht es mir heute nur darum.

http://cavos-stuttgart.de/

Lasst es euch schmecken !!

 

 

Weiterlesen

Tweets am Mittwoch

Weiterlesen

Süßkartoffeln mit frischem Topping

Süßkartoffeln mit frischem Topping

Ich muss zugeben, ich bin lang um die Süßkartoffel herumgeschlichen. In meiner Vorstellung, war das einfach nur eine weitere mehlige Kartoffel, ein bisschen orange und fertig. Irgendwas, was Amerikaner anscheinend sehr gerne essen.

Letztes Jahr wurde bei Freunden gegrillt und die Süßkartoffeln kamen in Alufolie auf den Grill – was für eine Offenbarung.

Und das wird jetzt daheim im Backofen nachgemacht.

  • Süßkartoffel halbieren und großzügig mit Olivenöl einölen
  • salzen und pfeffern nach Geschmack
  • wieder zusammenklappen und in Alufolie einwickeln
  • bei 200 Grad und Umluft im Ofen für 40 Minuten in Ruhe lassen
  • währenddessen das Topping anrühren, das kann dann schön durchziehen
  • dafür haben wir diesmal verwendet: Creme Fraiche, Currypulver, Gurken, Paprika, Schafskäse (auch hier würzen nach belieben)
  • nach 40 Minuten vor dem Ofen rumhibbeln, die Kartoffeln befreien, auf den Teller und GROSSZÜGIG Topping darauf verteilen
  • Glücklich sein.

 Signatur

Weiterlesen

Gone Girl (Das perfekte Opfer) – Gillian Flynn

Gone Girl - Gillian Flynn
Gone Girl – Gillian Flynn

Nichts auf der Welt ist so wandelbar wie die Liebe:
Lügen, Hass, sogar Mord, alles ist in ihr verschmolzen;
sie ist das unvermeidliche Aufblühen ihrer Gegensätze,
eine prächtige Rose, die schwach nach Blut duftet.

Tony Kushner, The Illusion

Dieses Zitat steht am Anfang des Buches und stimmt einen ein auf eine tiefgehende Liebesgeschichte, ein bisschen Drama zwischendurch, ein vielleicht auch zwei Todesfälle – am Schluss findet sich alles in einem Happy End wieder.

Tatsächlich bleibt am Schluss des Buches eigentlich nur ein Gefühl – tiefe Beklemmung.

Gone Girl handelt von Nick und Amy. Nick ist ein normaler Großstädter in seinen Dreißigern, der seine Zeit damit verbringt ein hipper Journalist zu sein und auf Journalisten-Parties rumzuhängen. Amy ist eine Tochter aus reichem Haus, die von ihrem Treuhand-Fond lebt. Der Reichtum der Eltern ist auf einer Kinder-Buchreihe begründet, in der sie das Leben der eigenen Tochter in Perfektion beschreiben: Amazing Amy.

Nick und Amy lernen sich kennen, kommen zusammen, heiraten, ziehen aufs Land. So normal, so unheimlich.

Eines Tages verschwindet Amy und als Leser mit wenig Vorab-Informationen (und das trifft auf mich eigentlich immer zu) – meint man nun einen soliden Krimi zu lesen. Dass das nicht der Fall ist, stellt sich schon auf den nächsten Seiten heraus.

Normalerweise müssen mir Charaktere in Büchern sympathisch sein, selbst ihre fragwürdigen Aktionen für mich irgendeinen Sinn ergeben. Nichts davon trifft auf Amy und Nick zu.

Dieses Buch fesselt einen alleine durch die Tatsache, dass die Autorin es schafft die Situation ständig zu hinterfragen. Wer ist denn nun eigentlich der Böse und wer das Opfer. Zu welchem Zeitpunkt hat sich dieser Weg entschieden und sind wir selber die Menschen für die wir uns halten?

Fazit: Unbedingte Leseempfehlung – fünf Cupcakes (oder welche Bewertungskategorie ich mir auch immer einfallen lasse).

Signatur

 

 

Weiterlesen